Freiley

Architektur & Gestaltung

«Was sagt uns der Bestand?» Diese Frage stand bei der Entwicklung des FREILEY im Zentrum. Die Überbauung knĂŒpft an die hundertjĂ€hrige Geschichte und den Charakter des ehemaligen Galvanik-Areals an: Es ist ein organisch gewachsenes Nebeneinander von verschiedenen GebĂ€uden mit unterschiedlichen architektonischen PrĂ€gungen. Dieser Charakter macht auch das FREILEY aus. DafĂŒr wurde eine charmante Fabrikhalle als Zeitzeuge stehen gelassen und behutsam saniert. Diese wird ergĂ€nzt von zwei Neubauten deren Form und Fassade bewusst in der architektonischen Sprache des Bestandes gestaltet sind.

GeprĂ€gt wird die Überbauung auch durch die Kreislaufwirtschaft: Holzbalken, Glasbausteine, TĂŒren, Dachlatten, Scheinwerfer, Natursteinplatten, StahltrĂ€ger und Dachziegel wurden aufgehoben und werden nun wiederverwendet, sowohl in den GebĂ€uden wie auch ausserhalb. Sie geben den GebĂ€uden und dem ganzen Areal einen authentischen, rustikalen Charme und tragen ihren Teil dazu bei, dass dessen Seele erhalten bleibt. Passend zu diesem Charme werden die AussenrĂ€ume mit einheimischen Pflanzen begrĂŒnt und die Böden so gestaltet, dass auch wilde Pflanzen wachsen können.